Ausflugsziel Almbachklamm

Zwischen Berchtesgaden und kurz vor Marktschellenberg (vor der österreichischen Grenze) liegt an der Berchtesgadener Ache die Kugelmühle.

Seit 1683 werden in der Kugelmühle mit Wasserkraft Marmorkugeln gemacht. Am Kiosk kann man diese auch in unterschiedlichen Grössen kaufen. Es ist übrigens die älteste Marmorkugelmühle in Deutschland.

Von dort beginnt auch gleich die etwa 3 Km lange Almbachklamm. Eine grossartige Schlucht, in der der Almbach sich zwischen den Felsen seinen Weg sucht.

Von dort gibt es einige Wandermöglichkeiten.

Die Almbachklamm endet an der Theresienklause, einer Staumauer. Bis dort braucht man etwa 2,5 h.
Eine Wanderung bis nach Maria Gern dauert etwa 3 h.

Almbachklamm

Wir haben uns für eine andere Variante entschieden. Die Klamm hat 29 Brücken und Stege. An der 17 sind wir Richtung Ettental abgebogen. In der Klamm war es bereits sonnig. Allerdings zogen immer wieder Wolken über den Himmel.

Nadelbaum in der Almbachklamm

In der Klamm selber gibt es viele urige Natureindrücke zu entdecken. Es erstaunt mich immer wieder, wo sich Pflanzen überall behaupten können.

Waldaufstieg nach Ettenberg

Hier sieht man den relativ steilen Aufstieg nach Ettenberg. In manchen Wanderführer ist von kurz die Rede. Uns kam der Anstieg aber endlos vor. Auf der Höhe hatten wir leider dicke Nebelsuppe. Deswegen erspare ich euch die schlechten Fotos der Wallfahrtskirche.

Haselnussstrauch

Beim Abstieg habe ich auf einer Kuhweide diesen Baum oder größeren Strauch entdeckt. Irgendwie machte er auf mich einen Bonsaiähnlichen Eindruck. Drei ausgewogenen Stämme und im oberen Bereich belaubt. Vielleicht ist er von den Berchtesgadener Kühen gestaltet worden? Oder warum ist er unten so entlaubt?

Wenn ich das Foto im Original vergrössere könnte es ein Haselnussstrauch sein?

Äste einer Buche

Zum Abschluss noch die Aststrucktur eine Rotbuche. Da sieht wenig nach einem gestylten Bonsai aus. Sieht nach dem Lehrbuch wohl eher unnatürlich aus, wie die dünneren Äste sich nach unten neigen? Dürfte aber auf Grund des Schnees im Winter eher natürlich sein?

Die Rundwanderung hat gute 3 h gedauert. Wenn man weniger als ich fotografiert kann man die auch 2 bis 2 1/2 schaffen.
Auch die Almachklamm kostet Eintritt. Mit Gästekarten zahlt man 50%.

Im Juni 1998 wurde die Klamm durch Unwetter verursachtes Hochwasser komplett zerstört. Der Bau neuer Wegesicherungen hat fast ein Jahr gedauert und 400.000 DM an Kosten verursacht. Da sind ein paar Euro Eintritt für die Instandhaltung ein geringer Obulus.

Über Bernd

Bei der Beschäftigung mit Bonsai kann ich entspannen und abschalten. Auf diesem Blog möchte ich Anfängern mein bescheidenes Grundwissen über Bonsai verständlich rüber bringen.

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