Neuaufbau einer japanischen Ulme – Teil 2

Im letzten Sommer habe ich mir eine Japanische Ulme als Shohin gekauft.

[ad#google-text-468-15]Im Frühjahr wurde der Kleine zum ersten Mal umgetopft.

Dabei habe ich gleich die knubbeligen und unpassenden Äste entfernt bzw. gekürzt.

Na ja, im Prinzip habe ich alles überflüssige und unharmonische entfernt.

Danach blieb nicht mehr viel an dem Baum. Aber für einen harmonischeren Neuaufbau war dies erforderlich.

Bereits nach einigen Wochen zeigte sich reichlicher Neuaustrieb:

Neuaustrieb Ulmus japonica

Neuaustrieb Ulmus japonica Rückseite

Mit dem ersten Austrieb gefällt mir der kleine Baum inzwischen sogar von beiden Seiten ganz gut. Viele unpassende Austriebe habe ich alle paar Tage mit den Fingernägeln entfernt.

Damit der richtige Zweig schneller wachsen kann, habe ich den ersten leichten Formschnitt vorgenommen:

Ulmus japonica nach dem ersten Formschnitt

[ad#co-1]Damit im Sommer das Substrat nicht so schnell austrocknet, habe ich ein paar kleine Moosstücke auf die Oberfläche gelegt. Letzte Woche hat allerdings ein starker Wolkenbruch den Grossteil davon weggespült. Die liegen nun drei Stock tiefer irgendwo im Garten.

In der letzten Woche war ich vier Tage auf einer Fachmesse unterwegs. Enorm wie in dieser kurzen Zeit bereits neue Triebe mit 6-8 neuen Blättern entstanden sind! Solch ein kleiner Bonsai bedeutet viel mehr Arbeit und Aufmerksamkeit als bei den grösseren Bäumen.

Bisher entwickelt er sich genau in die Richtung, welche ich mir vorgestellt habe. Sicher wird es mir mit diesem Kleinen über den Sommer hinweg nicht langweilig werden.

Über Bernd

Bei der Beschäftigung mit Bonsai kann ich entspannen und abschalten. Auf diesem Blog möchte ich Anfängern mein bescheidenes Grundwissen über Bonsai verständlich rüber bringen.

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