Muss ein Bonsai einen dicken Stammansatz (Nebari) haben?

In der Fachliteratur über Bonsai und auf vielen Bonsaiseiten im Internet kann man nachlesen, dass ein guter oder sehr guter Bonsai einen ausgeprägten Stamm- und Wurzelansatz haben sollte.

Da dies auch oft alte Bäume in der Natur so haben, wird ein dicker Wurzel und Stammansatz meist auch bei Bonsai mit hohem Alter des Bonsai assoziert. Hat aber wirklich ein sehr alter Baum immer einen verdickten Stammansatz?
Aber dazu möchte ich später noch einmal kommen. Beginnen wir erst einmal mit der Situation eines Bonsai-Einsteigers.

Nun hat man als Anfänger seinen ersten Bonsai gekauft oder geschenkt bekommen und ist sehr stolz über dieses erste Exemplar.

Logischerweise möchte man der Welt die neue Errungenschaft zeigen und stellt ein Foto des Bonsai in ein Bonsaiforum zur öffentlichen Beurteilung.

Wenn man zu denen gehört, die ein günstiges Bäumchen aus dem Baumarkt, Aldi, Lidl … ihr eigen nennen, werden die Antworten sehr ernüchternd sein.

Meist hagelt es heftige Kritik, dass dies noch kein Bonsai sei und man sich erst einmal mit den Grundlagen beschäftigen soll. Aber wo fängt man da an? Bekommt man gar keine Antwort ist dies genauso schlimm, da man nicht erfährt warum?

Hat man einen bereits gut vorgestalten Pre-Bonsai wird man häufig zu hören bekommen, dass man diesen erst einmal ins Feld auspflanzen sollte, damit er an Stammdicke zulegen könne.

Solche Hinweise hat wohl fast jeder schon bei seinen Bäumen zu hören bekommen. Im Prinzip sind die meisten Kritiken ja auch konstruktiv und ernst gemeint. Auch wenn ein Hinweis auf die Verbesserung eines Bonsai oder Stammansatzes konstruktiv sind, ist es fast nie der einzige Weg zu einem besseren Bonsai.

Wer sich bereits mit Bonsai beschäftigt hat, weiss, dass diese kunstvolle Technik von buddhistischen Mönchen in einigen asiatischen Ländern verbreitet wurde. In Japan wurde Bonsai, ebenfalls von buddhistischen Mönchen, verfeinert. Der Buddhismus kennt nicht einen Weg. Der Buddhismus lässt viele Wege zu. So sind für mich inzwischen solche Empfehlungen eine Möglichkeit meinen Bonsai zu verbessern. Die Empfehlung ist allerdings der Favorit des Empfehlenden. Ich muss ja nicht den gleichen Weg gehen.

Mir scheint es derzeit, auch in Europa, eine Mode zu sein, einen Bonsai mit einem dicken Wurzelansatz als alt anzusehen?

Bei den kleinen Shohin-Bonsai scheint mir dies derzeit sogar noch ausgeprägter der Fall zu sein.

Bei manchen Bäumen mag dies auch vereinzelt natürlich sein. Da ein Dreispitzahorn schnell wächst ist ein dicker Stammansatz und unterer Stammbereich durchaus realistisch. Zumindest in Asien wo diese Bäume herkommen.

Dreispitzahorn

Als Anfänger fand ich solche Bäume übertrieben. Inzwischen gefällt es mir vereinzelt. Nicht immer passend. Ein Bonsai sollte halt auch harmonisch wirken. Wenn der Wurzelballen dominiert, kann er auch schnell vom gesamten Baum ablenken.

Viele Bonsaigestalter streben in Europa als erstes einen dickeren Stamm, Stammansatz und Wurzelansatz an. Dazu kann der Baum ins freie Feld gepflanzt werden und wächst dadurch schneller und treibt wie verrückt aus. Mehr Laub bedeutet mehr Photosynthese und dies bedeutet wiederum schnelleres Dickenwachstum an Stamm und Ästen.

Durch das starke Wachstum muss man aber auch oft den Baum zurück schneiden. Sonst bekommt man nur einen gleichmäßig dicken Stamm, der dann in der Bonsaischale wie ein dicker Stecken aber nicht wie ein Baum der nach oben immer schlanker wird, aussieht. Die Feldkultur ist also nicht gerade einfach. Da sollte man wissen was man wann zu tun hat.

Wenn man sie gut hinbekommt hat man ein gutes Rohmaterial. Dieses wird in einen geräumigen Trainigstopf oder Schale gepflanzt und die Wurzeln und Äste werden oft radikal gekürzt. Manchmal auch der Stamm, wenn er zu gleichmäßig in der Dicke gewachsen ist. Hierbei ist es die Kunst das wesentliche zu belassen, damit später ein gut verzweigter Bonsai daraus werden kann. Dafür gibt es leider keine allgemein gültigen Regeln. Dazu braucht man Vorstellungskraft, Phantasie, Wissen, Übung und Erfahrung.

Danach wird der Wurzelansatz verbessert und die Verzweigung aufgebaut. Je nach Baumart wird nach weiteren Jahren eine Feinverzweigung gefördert. Und bei manchen Baumarten hat man nach fünf bis zehn Jahren einen guten oder mit viel Geschick auch einen sehr guten Bonsai. Vorsicht, es gibt auch langsam wachsende Baumarten wo es trotz dieser Methode Jahrzehnte dauern kann.

Da die Bewertungskriterien für Bonsaiausstellungen, so auch des Bonsai Club Deutschland, einen Wurzelansatz und Stammansatz in ihren Bewertungen eng definieren, werden scheinbar viele Ausstellungs-Bonsai in diese Richtung gestaltet. Ob diese am Ende natürlich aussehen, ist manchmal zweitrangig. Wenn die Kriterien erfüllt werden, steigen die Chancen bei einer Bundesausstellung enorm auf eine Auszeichnung. Eine natürliche Darstellung des Bonsai wird dadurch nicht immer gefördert. Solche Definitionen in der Bonsai-Bewertung kann sehr leicht zu einer Uniformierung der Gestaltungen führen. Unikate und Individuelle Bonsai-Bäume weichen manchmal auch von solchen Kriterien ab und sehen dennoch harmonisch aus.

Es gibt aber auch Baumarten oder Gestaltungsformen, denen steht ein dicker Stamm oder Stammansatz nicht, da sie den auch in der Natur kaum oder gar nicht haben.

Dreispitzahorn über einen Felsen

Dreispitzahorn (Acer buergerianum)
Alter ca. 65 Jahre
von Helmuth Brenner

Wie man sieht kann man auch einen Dreispitzahorn mit einem moderaten Stammansatz gestaltern dieser 65 Jahre alte Bonsai umklammert einen Stein. Im Prinzip erfüllt bei diesem Baum auch der Stein einen breiteren Stammansatz. Dennoch wirkt der Baum filigraner als der obere mit dickerem Stamm und Stammansatz.

Wer keinen Garten zum frei auspflanzen hat nimmt einfach einen grossen Topf mit viel Erde. Teichtöpfe bringen durch den Luftauschtausch auch ein beschleunigtes Wachstum bei den meisten Baumarten.

Wer aber Gefallen an einem filigranen Baum hat und vor allem mehr Zeit und Geduld für die Gestaltung eines Bonsai investieren möchte, kann diesen auch in einer Bonsaischale ans gewünschte Ziel bringen bzw. gestalten.

Auch diese Methode hat Vorteile. Eine Feinverzweigung ist durch das langamere Wachstum viel schneller erreicht und die Schnittwunden sind meist viel kleiner und verwachsen bei vielen Laubbäumen innerhalb von ein bis zwei Jahren. Solche Bäume werden in Japan hoch eingeschätzt und sind dort besonders wertvoll da auch dort selten.

Nicht jeder Bonsai braucht einen fetten Wurzelansatz. Meiner Meinung scheint dies auch eine gewisse Mode bei manchen Bonsai zu sein? Und Modetrends verändern sich bekanntlich. Irgendwann sind wahrscheinlich wieder mehr schlankere und ausgewogener gestaltete Bonsai im Trend? Hin zu mehr Naturalismus?

Der Weg zum Bonsai kann über verschiedene Wege führen. Erfahrene und Geübte Bonsaigestalter kombinieren die Wege sogar miteinander. Da wird ein junger Baum zu erst frei ausgepflanzt um erst einmal an Stammdicke zu gewinnen. Danach kommt er in einen Trainingstopf um sich langsam an die Kultur in einer Schale zu gewöhnen. Da danach kommt er in die erste Bonsaischale und die Feinarbeiten beginnen. Wie lange der Baum im Feld, Trainingsschale und wann er in die Bonsaischale kommt, ist sehr unterschiedlich und kann leider nicht pauschalisiert werden. In erster Linie ist es von der Wuchsfreude und den gezielten Gestaltungs- und Pflegemassnahmen abhängig. Manche Pflanzen können bereits nach 2-5 Jahren Pflege und Gestaltung nach einem guten Bonsai aussehen. Andere Pflanzen brauchen über ein Jahrzehnt oder sogar länger.

Egal welchen Weg man zum Bonsai wählt, man braucht dafür Geduld.
Ein ausgewogen verdickter Wurzel- und Stammansatz lässt einen Bonsai älter wirken.
Am schnellsten erzielt man dies durch auspflanzen im Feld.
Etwas kontrollierter ist dies in einem grossen Trainingstopf oder Teichtopf möglich.
Wenn der Baum die gewünschte Dicke erreicht hat, bekommt er seine erste Bonsaischale. Die erste muss noch nicht perfekt sein und kann ruhig etwas grösser sein, damit sich der Baum an die geringere Substratmenge gewöhnen kann. Das Wachstum wird in der Schale langsamer sein. Die Internodien werden meist kürzer und mit einer feiner werdenden Verzweigung werden auch die Blätter oder Nadeln der meisten Baumarten kleiner werden.

Habt ihr schon einmal einen Bonsai frei ausgepflanzt?
Wenn ja, wie waren eure Erfahrungen damit?

Über Bernd

Bei der Beschäftigung mit Bonsai kann ich entspannen und abschalten. Auf diesem Blog möchte ich Anfängern mein bescheidenes Grundwissen über Bonsai verständlich rüber bringen.

8 Kommentare zu Muss ein Bonsai einen dicken Stammansatz (Nebari) haben?

  1. Luise schrieb:

    Bonsai sollten harmonisch sein.
    Es gibt potthässliche Bäume, die zwar einen Mega-Wurzelansatz haben, aber meiner Meinung nach trotzdem überhaupt nicht schön sind.
    Auch gibt es Bäume, sie filigran und leicht sind, also kein Monster-Nebari haben, aber trotzdem wunderschön sind.
    Auch gibt es Bäume, die könnten wirklich etwas mehr Masse am Nebari vertragen.
    Ich habe mal eine Ilex crenata ausgepflanzt: Das Ergebnis war ernüchternd, der kleine zukünftige Shohin wurde von einem Tier ausgegraben und ich fand ihn total zerkaut und zerbissen in fünf Meter Abstand zum bisherigen Standort.
    Die kleine Ilex musste entsorgt werden.:-(

  2. Vincent schrieb:

    Und wie üblich bin ich dafür, daß man sich Beispiele aus der Natur sucht. Ich persönlich halte zwar ein sichtbares Nebari und auch eine sichtbare Stammverjüngung für ein Merkmal eines gut gestalteten Bonsai, aber leider wird in der Hinsicht all zu oft übertrieben. So habe ich es leider schön öfters sehen müssen, daß der „Nebari-Kult“ darin ufert, daß man einen optisch eher gestaucht fetten Bonsai präsentiert bekommt, welcher zwar ein beeindruckendes Nebari aufweist, aber weder natürlich, noch in irgendeiner Art harmonisch aussah. Mit der Feldpflanzung habe ich leider bisher keinerlei Erfahrung sammeln können, da mir dazu die Möglichkeit fehlt…

  3. Bernd schrieb:

    @ Luise
    was habt Ihr für Wildtiere im Garten, die kleine Bonsai zerbeisen?

    @ Vincent
    Ja, auf der letzten Bonsaiausstellung sind mir die fetten Nebari bei einigen Shohin aufgefallen. Solche unproportionierten Bäume sind und wirken unnatürlich.

    Aber ich denke das ist ein Trend der sich auch irgendwann wieder legt. Und ich gehöre oft zu den Menschen die sich oft gegen Trends entscheiden 😉

  4. Luise schrieb:

    Wildtiere?
    Kein einziges, von dem ich wüsste.
    Unser „Wildtier“ ist der Nachbarshund!
    Ein schlimmes Tier.

  5. Bernd schrieb:

    @ Luise

    dann muss der Nachbarshund wohl eine Ilex-Gourmet sein?

  6. André schrieb:

    Ein Wurzelansatz entwickelt sich ja in der Natur aus Gründen des Haltes und der Stützfähigkeit zum Übergewicht der Krone proportional zur Baumgröße. Im Wald kann man zum Beispiel bei gleichgroßen oder -alten Bäumen vergleichbare Wurzelansätze sehen. Damit eine Pflanze im Topf wie ein Bonsai aussieht, sollten folgende Vorrausetzungen vorliegen: er sollte alt aussehen und eine gewisse Wiederstandsfähigkeit gegen die Naturgewalten austrahlen. Dies wird – neben der Verjüngung, der Verzweigung und der Dicke des Stammes – auch durch einen nach unten dicker werdenden Wurzelansatz erreicht. Ein gerade in die Erde verschwindender Stamm lässt einen Baum einfach jünger aussehen.

    Aber die Idee der riesigen, überproportionierten Wurzelansätze kommt aus Japan, wo z.B. gerne Ahorne unten mit Stecklingen gepropft werden, oder durch Fliesen wachsen müssen, damit der Wurzelansatz massiv wirkt. Dies ist leider auch ein Kriterium bei der Bewertung bei Angesehenen Bonsai Austellungen. Das wird also fast „von oben“ (den Bewertern) vorgegeben, um Erfolg zu haben, wurde sich angepasst. Hier kann man schon von Mode sprechen, ein Walter Pall würde diese Kriterien warscheinlich nie durchgehen lassen. Da ber viele Junge Bonsaiprofis nachkommen, könnte sich dieser Trend auch wieder legen. Auch kulturbedingte Unterschiede im Denken und Bewerten von Kunst und Natur können hier eine Rolle spielen.

    Leider weichen diese Erscheinungen meiner Meinung nach sehr von natürlichen Proportionen ab. Subjektiv finde ich sie nicht besonders schön.

    Ich finde, ein Bonsai sollte einen ausgewogenen, proportionierten und zum Gesamteindruck passenden Wurzelansatz haben. Dies hängt von der Höhe des Baumes, dem Kronenumfang und der Stammdicke ab. Es sollte aussehen, als wäre der Ansatz natürlichen Ursprungs. Nicht so wie eine in die Schale zerlaufende Baummasse.
    Gerade bei Shohin sieht das nicht harmonisch aus. Eigentlich ist ja Bonsai Gestaltung mit dem „weniger ist mehr“ Motto verknüpft, dies wirkt dem aber entgegen.
    Ich habe diesen Frühling eine vorgestaltete Eibe unten im Garten ausgepflanzt, da diese generell nicht schnell wächst und ich mir damit schnellere Erfolge verspreche als im Topf. Sollte ich mal einen eigenen Garten haben, werde ich mir ein kleines Feld anlegen, wo ich mehr Möglichkeiten habe. In unserem Gemeinschaftsgarten geht das leider nicht.
    Durch jährliches Umstechen um den Stamm rum kann man übrigens das Wurzelwachstum eingrenzen. Das ist dann ähnlich wie im Topf. Zusätzlich wird der Baum dann noch gedreht und in die gleiche Stelle wieder eingesetzt. Da der Baum dann seine Wurzeln ohne Topfgrenzen seiner Natur nach ausbreiten kann, wächst er schneller. So machen es die Baumschulen auch, jedoch sollte man dann aufpassen, daß man das sorgfältig macht damit keine Drehwurzeln entstehen.

    @Liuse, tut mir leid um deinen Baum. Vielleicht wars auch ein garstiger Vogel?

  7. Luise schrieb:

    Vielleicht war’s wirklich eine Elster oder etwas in der Art, aber mein Verdacht ist das Nachbarsuntier…
    Nun, viel materieller Wert wurde nicht eleminiert, das Bäumlein hatte im Baumarkt 1.99€ gekostet, also ein Schnäppchen. Aber es hatte Potenzial.
    Ich habe daraus gelernt und stülpe über kleine Bäume ein Gitter. Da kommt genug licht&Luft durch, aber Tiere bleiben draußen.
    Stimmt, Andrè, bei manchen Bäumen wirkt das Nebari wirklich wie eine unpropotionale „Baum-Masse“. Ein zu großes Nebari wirkt schon so nicht schön, und wenn es dann auch noch irgendwie…Hach, wie nennt man das…Wenn die Wurzeln so „zusammengedrückt“ oder miteinander verwachsen sind, dann wirkt das doppelt schlecht.
    Ich finde, nicht die Größe des Nabari sollte der springende Punkt sein, sondern, inwiefern es mit dem Baum harmoniert. Und es ist daher logisch das: kleiner Baum-> kleineres Nebari.
    Genau deshalb ist dieser Monster-Nebari-Trend, bei Shohin insbesondere, unlogisch.
    Klar, Nebari braucht ein Baum, wir kultivieren Bonsai und keine Laternenpfähle.
    Aber eben so viel Nebari, wie es zum Baum passt, nicht mehr und nicht weniger, auch wenn das dann nicht den aktuellen „Trends“ entspricht.
    Ein Bonsai kann mit etwas Glück Ein Jahrhundert überdauern. Vielleicht sind dann, in 100 Jahren, ja alle Bestrebt, möglichst kleine Nebari hervorzubringen, wer weiss.
    Trends wechseln, ein Baum, der heute ein zu kleies Nebari hat, hat morgen ein zu großes.

  8. Kleinbonsai schrieb:

    Ein dicker Stammansatz ist relativ schwer zu erreichen,(man muss schließlich auch auf Stammverjüngung und so achten)vermutlich gilt er deswegen als besonders und hochwertig.
    Meiner meinung nach ist das eindeutig eine Modeerscheinung.
    Bonsai ist eine lebendige Skulptur,auch er bleibt vom zeitgeist nicht verschont.
    Vielleicht kommt es auch auf die Baumart an,ein Blüten und Fruchtbonsaisieht meiner meinung in einer Kaskade odder Bunjin mit großen astabständen und dünnen Stämmen richtig toll aus.
    eine Buche oder eiche ,die keine nennenswerten Früchte oder Blüten tragen,können mit ihrem Stammansatz,stammlienie,… punkten.

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