Fukientee (Carmona microphylla) als Bonsai

Der Fukientee wird häufig als Bonsai im Supermarkt wie Aldi und Lidl in großen Mengen verkauft.

Der deutsche Name Fukientee stammt von seiner Herkunft in Südchina aus der Provinz Fukien.

Inzwischen kommt der Fukientee auch in anderen Ländern in Asien und Ozeanien vor.

Er ist die einzige Art der Pflanzenfamilie Carmona.

Vorkommen:
China, Taiwan, Indonesien und Australien.

Fukientee von Stefan Lukas

Blatt:
Grüne kleine elipsenförmige Blätter die behaart sind.

Rinde:
Braungraue Borke.

Winter:
Nicht frostfest.
Überwintert wird möglichst über 18 Grad.
Bei kühlerem Stand kann es Probleme mit dem Wurzelwerk geben. Es wird anfällig gegenüber Wurzelfäulnis und Pilzbefall.

Bonsaieignung:
Sehr gut zur Bonsaigestaltung geeignet.
Ein klassischer Zimmerbonsai.

Beschaffung:
Im Bonsai-Fachhandel. Oft auch in minderer Qualität in Supermärkten und Baumärkten.

Standort:
Über den Sommer bis in den Herbst am besten im Freien in der direkten Sonne.
Im Hochsommer bei großer Hitze halbschattig, um eine zu hohe Verdunstung zu vermeiden.
Im Zimmer sollte es ein recht heller Platz sein.

Gießen:
Der Fukientee mag viel Wasser.
Er mag aber keine Staunässe und keine lange Trockenphase.

Düngen:
Während der Wachstumsphase am besten mit organischen Dünger wie Biogold.
Mineralische Flüssigdünger können zu Wurzelverbrennungen führen.

Substrat:
Kein Torf und keine organische Erde, da diese zu lange Feuchtigkeit hält.
Am besten ist eine Mischung aus Akadama, Kiryu und mineralischen Anteilen aus Bimskies und Lavagrus oder Lavalit.

Wenn der Bonsai nach dem Kauf in einer Lehmhaltigen Erde ist, sollte man ihn erst einmal von dieser befreien. Da die Wurzeln sehr leicht brechen können, kann das entfernen der Erde auch zum Teil erfolgen.

Umtopfen:
Die Wurzeln sind relativ empfindlich.
Deswegen sollte nur alle zwei Jahre umgetopft werden.

Gestaltung:
Fast alle Stilformen können gestaltet werden.

Rückschnitt:
Im Winter werden zu lange und unpassende Äste zurück geschnitten oder entfernt.
In der Wachstumszeit läßt man die Äste auf sechs bis acht Blätter austreiben und kürzt diese dann auf zwei Blätter.
Bei bester Gesundheit bringt ein Blattschnitt eine sehr feine Verzweigung.

Drahten:
Auf drahten verzichtet man normalerweise, da die Äste relativ brüchig sind.

Die Gestaltung erfolgt in erster Linie durch schneiden.

Zudem wachsen die Äste relativ schnell, sodaß der Draht oft schon nach drei Monaten einwächst.

Schädlinge und Krankheiten:
Schildläuse, Blattläuse, Spinnmilben, Schnecken, Wurzelpilz.

9 Comments

  1. maxi 11. September 2012
  2. Bernd 11. September 2012
  3. Kleinbonsai 12. September 2012
  4. Martin Vifian 17. Februar 2013
  5. bonsai:D 11. März 2013
  6. Bernd 12. März 2013
  7. Morris 4. März 2017
  8. Bernd Schmidt 5. März 2017

Leave a Reply