Ein Lego-Bonsai mit Akzentpflanze

Da ich überwiegend Outdoor-Bonsai habe, gibt es im Winter meist wenige bis gar nichts zu tun.

Diese ruhigere Zeit nutze ich meist um weiteres Wissen über Bonsai zu sammeln.

Meist bin ich sogar froh, dass es nun auch eine Ruhepause für den Bonsaigestalter gibt. Wobei man bei mir da weniger von Ruhepause sprechen kann.

Meist nutze ich auch die Winterzeit um mir Gedanken über die weitere Gestaltungen einiger meiner Bäume zu machen. Die Bäume, welche im nächsen Frühjahr überarbeitet werden sollen, werden im unbelaubten Zustand von allen vier Seiten und oben fotografiert. Danach werden sie in das Winterquartier geräumt.

Über den Winter kann ich dann in Ruhe auf dem Monitor die gestalterischen Möglichkeiten begutachten und mit einfache Virtuals eine mögliche Zukunft simulieren. Aber das ist nur eine von vielen Möglickeiten die Bonsaiarme Jahreszeit thematisch zu überbrücken.

Kleinbonsai hat da eine weitere Methode für den langen Winter gefunden. Er hat mir dazu zwei Fotos geschickt die ich euch vorstellen möchte:

Lego-Bonsai

Ein Bonsai aus Lego-Bausteinen!
Leider ist das Foto nicht so gut aber man erkennen das man aus Legobausteinen durchaus recht eindrucksvolle Bonsai gestalten oder besser gesagt bauen kann!

Lego-Beistellpflanze

Und eine Akzeptpflanze gibt es natürlich auch passend dazu!

Wer nach Lego und Bonsai googelt wird feststellen, dass auch andere Lego-Künstler sich mit dem gestalten solch pflegeleichter Bonsai beschäftigen 😉

Baut ihr auch Lego-Bonsai oder mit was beschäftigt ihr euch über den Winter?

Über Bernd

Bei der Beschäftigung mit Bonsai kann ich entspannen und abschalten. Auf diesem Blog möchte ich Anfängern mein bescheidenes Grundwissen über Bonsai verständlich rüber bringen.

5 Kommentare zu Ein Lego-Bonsai mit Akzentpflanze

  1. Vincent schrieb:

    Ich habe da einiges im Petto, um mich über den Winter zu bringen. Zum einen natürlich Lesen, wobei ich mich da nicht nur auf die Fachliteratur beschränke. Zum zweiten hatte ich mit der Uni meist noch recht viel um die Ohren, was mich auch dieses mal wieder auf Trab halten wird, der Master für Zellbiologie und Physiologie lässt grüßen. Des weiteren verbringe ich im die letzten Winter auch ganz gerne damit mein Terrarium weiter zu gestalten, bzw. diesen Winter wollte ich mir ein weiteres Terrarium neu gestalten, welches ich mir für eine Gruppe chinesischer Rotbauchunken (Bombina orientalis) herrichten wollte. Dann wäre da natürlich auch noch mein jetzt täglicher Gang ins Fitnesscenter und mein Nebenjob in der Krankenpflege. Wie man sieht, bin ich also erst einmal ganz gut ausgelastet. 😉

  2. André schrieb:

    Im Winter kann man super Laub-Outdoors drahten, weil man die Aststruktur gut sehen kann, und den Draht natürlich ohne Laub auch besser führen kann.
    Dazu nehm ich die Bäume für maximal 2 Stunden nach Innen, in einen unbeheitzten Raum, danach wieder raus. In der Regel macht das den Bäumen nichts.

    Sonst habe ich mir neue Ficus Rohpflanzen zugelegt und sie gestaltet. 2 sehr junge Aufrechte, eine alte Pflanze, die zur Halbkaskade werden soll, eine alte vernachlässigte Shohin Besenform (Ficus benjamini ´pandora´, 15 jahre, selten hier in D), eine alte frei Aufrechte, die ich von einem „Standard Wuschelkopf“ zu einem Bonsai machen will. Ich habe das dokumentiert und schreibe vielleicht noch was kleines dazu.

    Dazu experimentiere ich mit Kunstlicht, LED, weil die nur wenig Leistung verbrauchen, um die Pflanzen im Winter optimaler mit Licht zu versorgen. Ich habe eine blau-weiß LED Lampe gekauft, leider ist das Licht fast wie Schwarzlicht, was nicht so Prickelnd aussieht. Ich steige wohl doch auf Licht mir mehr Rotanteil um, obwohl das die Pflanzen ohne Blüte nicht brauchen sollen. Hier recherchiere ich aber erstmal weiter… Es soll ja auch gut Aussehen. Ich glaube mitlerweile sogar, daß es keine speziellen Pflanzenlampen gibt, sonder normale Energiesparlampen das gleiche Wellenlängenspektrum liefern als bei sogenannten Pflanzenlampen… Abgesehen von der Leuchtkraft natürlich sollte kein Unterschied bestehen. Photonen sind und bleiben Photonen, egal wer sie rauschleudert.

    Dann habe ich mir eine Duranta erecta zugelegt, die eigentlich gar nicht Zimmertauglich ist (wegen Trockenheit). Jetzt warte ich auf einen bestellten Ultraschall Luftbefeuchter, der, ausgerichtet auf den Baum, ein Überleben durch den Winter ermöglichem müsste. Theoretisch zumindest.

    Dann habe ich einen Google+ Account, Bonsai Online, der gefüttert werden will, da habe ich gerade eine Vorher Nachher Serie gestartet aus Gestaltungen aus alten Bonsai Club Magazinen.

    Eigentlich wollte ich noch ein großes Terrarium zum Gewächsaus umbauen, da die Balkontür aber zu schmal ist passt das Ding nicht durch. (ja, das hätte man vorher ausmessen können, bevor man das nicht ganz leichte Teil die Treppe hochwuchtet…kein Kommentar bitte :)) Das hatte ich nicht bedacht. Also muss ich mir 2 kleinere suchen…

    Und Lesen lesen lesen, schon ist der Winter fast rum 🙂

  3. André schrieb:

    Den Lego Bonsai find ich klasse, vergessen zu erwähnen, ups 🙂

  4. Vincent schrieb:

    @ André

    Für die beleuchtung kannst du ganz normale Tageslichtlampen nehmen. Gibt es auch als Energiesparvariante. Ein Kollege von mir, Botaniker in der Doktorarbeit, verwendet die für seine Experimente. Die Teile haben das selbe Spektrum wie das Sonnenlicht und sind von daher optimal geeignet.

  5. André schrieb:

    Danke Vincent, sehr gut zu wissen!

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