Taxus baccata – Geimeine Eibe als Bonsai

Die Gemeine Eibe wird umgangssprachlich auch Europäische Eibe oder nur Eibe genannt. Im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen bildet die Eibe kein Harz. Sie gehört zu den ältesten schattenverträglichen Bäumen in Europa.

Der griechische Name Taxus stammt vom ursprünglichen Verwendungszweck des Eibenholzes. Taxus bedeutet auf griechisch Bogen.

Bis auf die Früchte sind alle Pflanzenteile sehr giftig! Hasen, Rehe und Rothirsche sind unempfindlicher gegen das Gift.

Eiben können sehr alt werden. In Balderschwang im Allgäu gibt es eine Eibe welche auf 800 bis 2000 Jahre geschätzt wird.

Taxus baccata

Herkunft:
Nordwestafrika über ganz Europa bis in den Kaukasus

Blatt:
schraubig gedrehte und gescheitelte umd den Zweig angeordnete Nadelblätter. Die Lebensdauer der einzelnen Blätter liegt bie drei bis acht Jahren.

Rinde:
dünn und grau bis rotbraune Schuppenborke.

Winter:
Möglichst schattig im Garten den Ballen ohne Schale in die Gartenerde oder in einer Holzkiste mit Torf-Sand-Gemisch auf dem Balkon oder der Terrasse vor starken Frost schützen. Bei milden Temperaturen sollte das Substrat bzw. Erdreich angefeuchtet werden.

Gemeine Eibe (Taxus baccata) als Bonsai

Gemeine Eibe (Taxus baccata) als Bonsai

Bonsaieignung:
Sehr gut geeignet.

Beschaffung:
In Bonsaigärtnereien, Baumschulen und Gartencentern oder als Findling (= Yamadori).

Standort:
Vollsonnig. Bei hoher Sommerhitze evtl. schattieren, da sonst der Wasserverbrauch sehr hoch sein kann.

Giessen und Düngen:
Gleichmäßig feucht halten. Staunässe und Ballentrockenheit können zum Verlust des Baumes führen.
Ab dem Austrieb bis in den August kann mit organischen Kugeldünger gedüngt werden.

Substrat:
3Teile Akadama, 1 Teil Humus mit guter Dränage

Umtopfen:
Alle ein bis zwei Jahre mit einem Wurzelschnitt im Frühjahr.

Gestaltung:
Alle Gestaltungsformen die auch in der Natur vorkommen. Die Eibe ist an ihre Umweltumgebung sehr anpassungfähig und kommt deswegen in der Natur in sehr vielen Formen vor. Vom kriechenden Strauch bis zum aufrecht imposanten großen Baumveteranen ist alles möglich.

Rückschnitt:
Junge senkrecht nach oben wächsende Triebe werden an einem gestalten Bonsai entfernt, gekürzt oder in die Waagerechte gedrahtet. Waagerecht wachsende Triebe kann man auf sechs bis acht Triebe austreiben lassen um sie dann um zwei Drittel zu kürzen.

Wunden verheilen trotz Wundverschlußmitteln relativ langsam.

Drahten:
kann über das ganze Jahr erfolgen. Auf Grund des relativ langsamen Wachstums muß der Draht meist über ein Jahr an der Pflanzenstelle belassen werden um die gewünschte Richtung bzw. Form anzunehmen.

Schädlinge und Krankheiten:
?

7 Comments

  1. Bernd 29. Juni 2010
  2. engelchen 2. Juli 2010
  3. Knuffelpack 4. Juli 2010
  4. Frank Nagel 26. Mai 2015
  5. Bernd Schmidt 28. Mai 2015
  6. Jane 3. Juni 2018
  7. Bernd Schmidt 13. Juni 2018

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