Sauerkirsche (Prunus cerasus) als Bonsai-Baum

Die Sauerkirsche wird auch in einigen Regionen Wechselkirsche oder Wechsel genannt.

Wie alle Prunus-Arten gehört auch die Sauerkirsche zur Pflanzen-Familie der Rosengewächse.

Diese Art wird als Obstbaum genutzt.

Sie wächst als Strauch oder kleiner Baum und wird meist nur ein bis zehn Meter hoch. Wie bei vielen Obstarten gibt es auch von der Sauerkirsche einige Zuchtformen.

Herkunft:
Ursprünglich aus Südwestasien. Auf jeden Fall ist sie heute auf der ganzen Nordhalbkugel als Obstbaum verbereitet.

Blatt:
länglich elliptisch und grün.

Rinde:
Rötlich-braun und glänzend. Mit dem Alter bildet sich eine dunklere Ringelborke.

Sauerkirsche (Prunus cerasus) als Bonsai-Baum

Sauerkirsche (Prunus cerasus) als Bonsai-Baum

Winter:
Möglichst schattig im Garten den Ballen ohne Schale in die Gartenerde oder in einer Holzkiste mit Torf-Sand-Gemisch auf dem Balkon oder der Terrasse vor starken Frost schützen. Bei milden Temperaturen sollte das Substrat bzw. Erdreich angefeuchtet werden.

Bonsaieignung:
Wie fast alle Prunus-Arten sehr gut als Bonsai geeignet.

Beschaffung:
In Baumschulen und Gartencentern erhältlich.

Standort:
Sonnig mit guter Luftzirkulation – bei voller Sonne sollte täglich gegoßen werden.

Giessen und Düngen:
Ähnlich wie bei vielen Outdoors sollte bei Hitze im Sommer täglich gegoßen werden. Das Substrat sollte nie austrocknen aber Staunäße ist nicht erwünscht.

Substrat:
1 Teil Torf, 1 Teil mineralisches Substrat (Lavagranulat, Bims), 1 Teil Akadama

Umtopfen:
Bei jungen Pflanzen jahrlich. Bei älteren alle zwei Jahre mit kräftigen Wurzelschnitt nach der Blüte.

Gestaltung:
und Blütenbonsai geht nicht immmer zu hundert Prozent überein. Dies wird also hauptsächlich vom Gestaltungsstand des Bonsai abhängen.
Nach der Blüte wird die Pflanze in die gewünschte Bonsaiform geschnitten. Man läßt nur wenige Fruchansätze stehen.
Bei einem entwickelten Bonsai schneidet man auf zwei bis drei Triebknospen zurück. Bei einem entwicklungsfähigen Bäumchen läßt man mehr Triebknospen stehen.
Sobald sich beim Triebansatz Wachstumsstillstand eintritt, werden die ersten drei Blätter abgezupft. Dadurch sollen sich neue Blütenknospen bilden.

Blütenknospen sind rundlich und Triebknospen haben eine Spitze.

Rückschnitt:
nach der Blüte, siehe auch Gestaltung.

Drahten:
Da hier das holz etwas empfindlich mit Druckstellen reagiert, sollten vor dem Drahten die betroffenen Stellen mit eingeweichten Bast umwickelt werden.

Schädlinge und Krankheiten:

Monilinia-Spitzendürre, Bakterienbrand, Gummifluss, Schrotschusskrankheit, Sprühfleckenkrankheit, Kleiner Frostspanner,   Kirschfruchtfliege

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