Traditionelle Herstellung von Bonsaischeren (Nigiri) in Japan

Von Heinz, einem Bonsai- und Fotofreund, erhielt ich vor ein paar Wochen den Link über das folgende Video.

Das Video ist auf YouTube und stammt von der Dictum GmbH. Toll dachte ich. Eines meiner Küchenmesser ist auch von Dick. Super Qualität.

Dick macht bzw. läßt auch Bonsaiwerkzeug in Japan machen. Aus Qualitätsgründen nur Made in Japan.

In dem Video geht es um die traditionelle Herstellung von Bonsaischeren – Nigiri. Das sind die kleinen schmalen Blattscheren.

Es ist enorm was aus einem Stück Metall in den Händen eines Meisters entsteht. Nur Stahl, Kohle, Feuer und handwerkliches Können. Das sieht im Video alles einfach aus ist in der Praxis aber garantiert sauschwer. Ups, da ging der Schwabe mit mir durch. Die Sau vor schwer ist das schwäbische Synonym für sehr schwer oder schwierigst 😉

Aber schaut euch einfach das beeindruckende Video selber an:

Wer sich schon einmal mit einem qualitativ schlechterem chinesischen Bonsaiwerkzeug abgemüht hat, wird die japanische Werkezugqualität zu schätzen wissen.

Präzise Verarbeitung und sehr scharfe Schneiden sind bei Made in Japan von Bonsaiwerkzeug Standard. Chinesisches Werkzeug ist fast immer weniger scharf und die Schneiden wackeln oft, haben zuviel Spiel und lassen sich auf Grund der minderen Stahlqualität auch nie gut schärfen. Für mich bisher immer unbrauchbar.

Was Erfahrungen habt Ihr mit Bonsaiwerkzeug gemacht?

Ein Kommentar zu Traditionelle Herstellung von Bonsaischeren (Nigiri) in Japan

  1. Thomas schrieb:

    Chinesisches Werkzeug nehme ich nur für „grobe“ Arbeiten. Dafür sind mir die japanischen Scheren zu schade.

    Ich habe aber auch gute Erfahrungen mit koreanischem Werkzeug gemacht. Für Einsteiger, die nur wenige Pflanzen haben, ideal.

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