Durch das Trettachtal zum Bergdorf Gerstruben

Vor sechs Jahren waren wir schon einmal in Oberstdorf.

Damals hat mir die Wanderung im Trettachtal am besten gefallen.

[ad#google-text-468-15]Deswegen wollten wir diese ein zweites mal machen.

Unser Ziel war das historische Bergdorf Gerstruben. Sozusagen eine Art Freilichtmuseum.

Dieses mal wählten wir zu Beginn einen anderen Weg.

Zuerst ging es vom Hotel in Richtung Nebelhornbahn. Kurz davor geht es über eine Brücke über die Trettach in das Trettachtal.

Wir wählten den Weg links der Trettach, da wir diesen noch nicht kannten. Am Anfang ist es noch eine schmale geteerte Straße, welche nach einer Weile endet.

Danach führt ein Wanderweg an der Trettach entlang.

Die Trettach

Die Trettach

Jetzt im Herbst führt die Trettach relativ wenig Wasser.

Steinmandl

Steinmanderl

Am Fluß findet man viele dieser Steinmandl.

Ursprünglich wurden und werden solche Steintürme als Wegmarkierung im Gebirge benutzt.

An der Trettach haben sich einige Künstler versucht, die Steine ins Gleichgewicht zu bringen.

Trettachtal mit Trettachspitze

Trettachtal mit Trettachspitze

Irgendwann trennt sich der Fluß der Trettach von dem Wanderweg. Der Blick an diesem Punkt ist für mich einer der schönsten im Allgäu.

Das Trettachtal mit der Trettachspitze.

Kurz danach wählten wir die erste Abzweigung nach Gerstruben. 20% Steigung sind dort mehrfach ausgeschildert. Auf geteertem Radweg windet sich die Straße über Serpentinen empor.

Blick von Gerstruben zur Trettachspitze

Blick von Gerstruben zur Trettachspitze

Kurz vor Gerstruben schnell noch einen tollen Blick auf die Trettachspitze.

Bergbauerndorf Gerstruben

Bergbauerndorf Gerstruben

Gerstruben ist einfach ein toller Ort!

Die Bergahorne sind im gelber Herbstfärbung. Bergbauernhof mit Kapelle.

Danach nahmen wir eine Stärkung im einzigen Gasthof des Ortes.

Anschließend stiegen wir wieder in das Trettachtal ab.

Beim Abstieg von Gerstruben

Beim Abstieg von Gerstruben

Almwiese bei Gerstruben kurz vor dem Waldrand.

Totholz im Nadelwald

Totholz im Nadelwald

Auf einem abgebrochenen Baumstumpf wächst neues Leben.

Steinbock als Totholz

Steinbock als Totholz

Die Natur kann seltsam sein. Ein abgebrochener oder abgestorbener Ast einer Rot-Buche hat die Silhouette eines Steinbockes!

Bergahorn auf eine Viehweide

Bergahorn auf eine Viehweide

Auf dem Rückweg im Trettachtal steht auf einer Viehweide ein alter Bergahorn.

Christlessee

Christlessee

Im Trettachtal machten wir noch einen kleinen Schlenker zum Christlessee. Tolle grüne und türkis Färbung.

Grünes Wasser am Christlessee

Grünes Wasser am Christlessee

Tolle Farben 😉

Glasklares Wasser.

Bevor es nach Oberstdorf ging, haben wir uns einen Cappuccino im naheligenden Cafe / Imbiss gegönnt.

Alter Baum mit Moos und Baumpilz

Alter Baum mit Moos und Baumpilz

Alter Baum mit Moos und Baumpilz im Trettachtal. Die Kühe haben nun Ausgang. Am Morgen waren diese noch nicht auf der Weide.

Je nach Wanderbuch wird die Tour mit 3:15 bis 4h angegeben.

Wir waren mit zwei Rasten und vielen Fotostopps etwa 5h unterwegs.

Nach Gerstruben gibt es vom Trettachtal drei Aufstiegsmögichkeiten.

[ad#co-1]Die geteerte Straße ist auch für Radfahrer frei. Meiner Meinung nach auch für Wanderer im Aufstieg am besten geeignet. Oder durch den Hölltobel. Sehr steil mit Wasserfallblick. Den Weg kenne ich nicht. Er wird aber als steilster von allen beschrieben. Und der dritte Weg vom Christlessee durch den Wald in Serpentinien nach oben. Danach geht es über eine Alm und durch eine Schlucht mit Bach und Seilsicherung.

Ohne Rast und Fotostopps kann man die Tour in guten 4h bewältigen. Es ist auch stark vom Startpunkt abhängig. Auf dem Rückweg nahmen wir den Weg auf der anderen Trettachseite. Allerdings sieht man dort den Fluß nicht.

Dafür trifft man auf den Moorweiher und den Aussichtspunkt Hofmannsruh. Beide Wander-Varianten haben ihre landschaftlichen Highlights.

Aber darüber berichte ich in einem anderen Artikel.

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