Schmierläuse und Wollläuse

Schmierläuse werden auch Wollläuse genannt. Sie gehören zu den Schildläusen und haben ihren Namen Wollläuse auf Grund ihrer weißen Behaarung erhalten.

Leider habe ich (zum Glück) kein Foto über Wollläuse. Ich hatte mal welche an einem Kaktus aus einem Baumarkt. Leider habe ich die kleinen Plagegeister damals nicht fotografisch dokumentiert. Da die Eier der Läuse in der Erde gut versteckt werden ist es relativ schwer die Schädlinge los zu werden.

Hat man einen Befall an einer Pflanze erkannt, sollte man diese Pflanze auf jeden Fall von anderen Pflanzen trennen, damit sich die Tiere nicht auf andere Pflanzen ausbreiten. Eine Behandlung sollte dann sicherheitshalber auch mit umliegenden Pflanzen erfolgen.

Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen ernähren sich auch von Wollläusen.

Bei einem Befall sollte man die Tiere absammeln und die Pflanze unbedingt umtopfen. Bei mir haben sich auch sehr gut in Spiritus getränkte Q-Tips bewährt. Mit diesen tupft man auf die Tiere. Der Spiritus durchdringt die Wachsschutzschicht der Wollläuse und tötet sie! Die Behandlung muß man meist öfters wiederholen. Aber auf das umtopfen kann man nicht verzichten. Unbedingt frisches Substrat verwenden, da sich im alten bereits die Eier für die nächste Generation befinden könnte.

Über Bernd

Bei der Beschäftigung mit Bonsai kann ich entspannen und abschalten. Auf diesem Blog möchte ich Anfängern mein bescheidenes Grundwissen über Bonsai verständlich rüber bringen.

9 Kommentare zu Schmierläuse und Wollläuse

  1. tomtomgo schrieb:

    ich hatte auch mal läuse auf einer Pflanze wichtig ist meiner Ansicht nach die Pflanze erstmal in Quarantäne zu schicken der Vorteil ist das die Läuse nicht auf andere Pflanzen überspringen,,

  2. Bernd schrieb:

    @ tomtomgo
    Stimmt habe ich ganz vergessen zu erwähnen. Aber eine Trennung kann auf jeden Fall eine weitere Verbreitung bzw. Übertragung auf andere Pflanzen verhindern.

  3. redscorpion012 schrieb:

    Das mit den Q-Tips ist ja ein guter tip so kann man effektiv arbeiten ohne viel an der Pflanze zu zerstören.Spiritus verfliegt dann und somit hat man eine gute chance das die Pflanze weiter leben kann.

  4. yagmur schrieb:

    ich habe mal eine frage.habe ein carmona macrophylla bonasi wollte ihn jetzt ins freie stellen doch machte sich gleich eine schlupfwespe brei und fraß sich in die erde.
    Was kann man dagegen tun! Habe dann beschlossen ihn wieder reinzustellen.

    greez yagmur

  5. Bernd schrieb:

    @ yagmur

    Glaube kaum das sich eine Schlupfwespe in die Erde gefressen hat 😉

    Was sollte daran schlimm sein?

    Schlupfwespen ernähren sich teilweise von anderen Insekten und halten so manchen Schädling fern bzw. dezimieren diese. Deswegen werden manche Schlupfwespen auch zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt.

  6. Lilly schrieb:

    Sehr schöner Beitrag zum Thema „Schmierläuse und Wollläuse“.

    Wirklich interessant und gut zu lesen… Danke 🙂

    Hier habe ich ergänzend zu Deinem Beitrag, einen auch sehr guten Artikel zum Thema „Woll- und Schmierlaus„.

    Ist sicher auch hilfreich für Deine Leser.

    LG
    Lilly

  7. Bernd Schmidt schrieb:

    Hallo Lilly,

    danke für den ergänzenden Link 😉

    Lieben Gruß
    Bernd

  8. Heidemarie Fabian schrieb:

    Ich habe einen schönen Bonsai – Crassula Pfennigbaum, der ist ca. 30 Jahre alt und ist von Wollläusen befallen. Alle Mittel haben bisher nicht geholfen. Er steht im Sommer im Freien und im Winter bei ca. 10 bis 12 Grad hell. Was kann ich noch tun?

  9. Bernd Schmidt schrieb:

    Hallo Heidemarie,

    welchen Rat soll ich dir geben, wenn du bereits alle Mittel ausprobiert hast?

    LG
    Bernd

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