Welcher Baum kommt am häufigsten auf der Welt vor?

Wieder einmal eine Frage die man wohl derzeit nicht eindeutig beantworten kann. Aber man kann sie doch sehr einschränken. Es ist also eine recht exakte Schätzung möglich.

[ad#google-text-468-15]Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sind dies Nadelbäume in der Taiga.

Da dort auf Grund des harten Klimas eine geringe Artenvielfalt herrscht, überwiegen hier die Nadelbäume.

Auch die Ausbeutung durch den Menschen wird durch das rauhe Klima doch sehr erschwert als in anderen Regionen unserer Erde.

Gemäß Expertern gelten die drei dort vorkommenden Baumarten als die häufigsten unserer Welt:

  • Kanadische oder Schimmelfichte (Picea glauca)
  • Dahurische Lärche (Larix gmelinii)
  • Sibirische Lärche (Larix sibirica)

Eine Statistik gibt es darüber aber bisher nicht. Die drei Baumarten werden sozusagen von Experten als die Favoriten angesehen.

Über Bernd

Bei der Beschäftigung mit Bonsai kann ich entspannen und abschalten. Auf diesem Blog möchte ich Anfängern mein bescheidenes Grundwissen über Bonsai verständlich rüber bringen.

8 Kommentare zu Welcher Baum kommt am häufigsten auf der Welt vor?

  1. Sascha Mendack schrieb:

    Ich habe auch gelesen, das Nadelbäume Laubbäume verdrängen.
    Außerdem werden bei der kommerziellen Nutzung mehr Nadelbäume gepflanzt. Ich denke das Nadelbäume (ob es jetzt die gleichen wie in der Taiga sind weiß ich nicht) durchaus am meisten vorhanden sind.

  2. Arkmeister schrieb:

    Das muss man sich echt mal vorstellen wieviele Baumarten es doch gibt, von denen wir hier in D nichts wissen…

  3. Duc schrieb:

    Unter anderem wird die Zone auch als borealer Nadelwald bezeichnet 😉
    Interessant finde ich aber, dass diese Bäume mit dem Permafrostboden so gut leben können, aber sich auch auslöschen können und nur die stärksten Überleben. Damit meine ich jetzt die Waldbrände, die von selbst entstehen können (z.B. Blitze oder leicht entflammbare Stoffe/Blätter, die bei Hitze anbrennen). Da sich alles auf dem Permafrostboden lagert, können diese Feuer leicht entstehen, vor allem wenn es viele ölreiche Kiefer gibt. Erstaunlicherweise überleben manche Bäume, deren Rinde groß genug war um die Feuer mehr oder weniger abzuwehren bzw. resistent sind. Jedenfalls erneuern sich dadurch die Böden (klar, das ganze angesammelte tote Grünzeug auf dem Frostboden ist weg ;)) und Pflanzensamen finden wieder direkten Zugang zur Erde 😀
    Also alles in allem harte Bedingungen für ein hartes Leben, aber spektakuläre bzw. faszinierende Lebensweise

  4. BeN schrieb:

    Schade leide rnicht die deutsche Eiche ^^

  5. arti schrieb:

    Hätte jetzt nicht auf Nadelbäume getippt. Was ist mit dem Regenwald? Es gibt doch sogar ein Spruch „Die Lunge unserer Erde“. Gut zugegeben dieser wird gnadenlos abgeholzt aber müsste doch größer sein? Interessant wäre auch die Frage welche Baumarten kurz vom Aussterben sind.

  6. Bernd schrieb:

    @ arti
    Im Regenwald wächst zwar viel aber viel verschiedenes. Im borealen Nadelwald ist die Artenvielfalt gering. So ist die Dichte von wenigen Pflanzen bzw. Bäumen auch recht logisch.

  7. smailies schrieb:

    Das war -aus meiner Sicht zu erwarten. Intereessant wäre aus meiner Sicht noch – wenn man die Unterarten wegelässt – ob Fichte oder Lärche häufiger sind. Dann könnte man ja einen Rekordhalter bestimmen…

  8. Onsen schrieb:

    Ich denke schon dass es mehr Nadel- als Laubbäume gibt. Nadelbäume sind ja eigentlich viel resistenter (soweit ich weiß).
    Von den genannten Arten kenne ich nur die Kanadische Fichte, aber nur weil ich vor kurzem Laminat verlegt habe das aus deren Holz gemacht ist 😉

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